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Zahnfleischdiagnostik und deren Behandlung
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Der Behandlungsbedarf bei Zahnfleischerkrankungen ist sehr hoch:
Wir gehen davon aus, daß mindestens jeder zweite Einwohner in Deutschland parodontal erkrankt ist.
Um den Gesundheitszustand unserer Patienten zu verbessern und damit das mit dieser Erkrankung verbundene Infektionsrisiko
so weit wie möglich zu verringern, nehmen wir uns viel Zeit für unsere Patienten.
Nur dadurch kann eine umfangreiche Diagnostik durchgeführt und einleitende und gegebenenfalls weiterführende Therapiemaßnahmen
geplant werden.
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Woran kann man die Zahnfleischentzündungen erkennen?
Akute Erkrankungen des Zahnfleisches gehen meist mit Blutungen, manchmal auch Schwellungen an einzelnen oder mehreren
Zähnen einher. Oft auch beim Zähneputzen. Diese Entzündungen sind in aller Regel nur oberflächliche Veränderungen und
können in relativ kurzer Zeit schnell und vollständig abheilen, ohne Folgeschäden zu hinterlassen.
Anders und kritischer verhält es sich mit chronischen Entzündungen:
selten werden sie von Patienten wahrgenommen und häufig erst dann, wenn sich 1 oder mehrere Zähne lockern oder
plötzlich Schmerzen beim Kauen oder Aufbeißen entstehen.
Die sich oft versteckt haltenen Knochen-und Zahnfleischtaschen können nur durch gründliche zahnmedizinische
Parodontaluntersuchung festgestellt werden.
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Müssen gelockerte Zähne immer entfernt werden ?
Nein! Fast immer können solche Zähne bei entsprechender konsequenter Vor- und Weiterbehandlung erhalten werden.
Schon seit mehreren Jahren gibt es die Möglichkeit, parondontales Gewebe durch einen fachspezifischen operativen
Eingriff wieder regenerieren zu lassen und damit eine deutliche Zahnfestigkeit und Gesundung des umgebenden Gewebes
zu erreichen.
Die Zahnentfernung ist deshalb fast nie erforderlich!
Allerdings sind die Ausgangssituationen bei jedem Patienten sehr unterschiedlich und sollten deshalb genau besprochen werden.
Parodontal-operative Eingriffe, auch zur Wiederherstellung und Festigung des umgebenden Knochens führe ich in meiner Praxis
seit mehr als 8 Jahren und erfolgreich in mehr als 1000 Patientenfällen durch.
Mit kontinuierlichen Nachkontrolluntersuchungen und entsprechend beachteter Mundhygiene und -pflege
können die Zähne langlebig erhalten und funktionell stabilisiert werden.
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Sind Parondontalerkrankungen auch ein allgemeines gesundheitliches Risiko?
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Ja! Chronische Zahnfleischentzündungen werden vor allem durch spezielle Erreger hervorgerufen.
In der Mundhöhle liegt eine Infektion vor.
Hauptursache sind neben den bekannten Streptokokken und Staphylokokken hauptsächlich sogenannte anaerobe Bakterienarten.
Diese Anaerobier stellen insofern eine Gefahr dar, da sie über einen speziellen Schutzmechanismus verfügen, der sie durch
die allgemeinen Abwehrmechanismen des Körpers überleben lässt und sie nicht angreifbar sind.
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Das wiederum bedeutet, wenn sie unentdeckt bleiben und nicht labortechnisch- mikrobiologisch nachgewiesen werden,
können sich solche Leitkeime vermehren und damit auf dem Bluttransportweg ausgeschwemmt werden.
An anderen Organen (besonders Herz, Leber, Gelenkbereiche, Gehirn) sind mögliche Komplikationen zu erwarten.
Besonders gefährdet sind Patienten mit bereits bestehender Grunderkrankung, wie Herz-Kreislauferkrankung, Patienten mit Herzklappenersatz,
Diabetes mellitus, Tumorpatienten und Patienten mit einer diagnostizierten Osteoporose.
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Sie haben noch Fragen?
Telefonisch erreichen Sie uns unter + 49 (0)61 51 / 29 19 98
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Ästhetische Zahnmedizin · Implantologie · Parodontologie
Mikroskopische Chirurgie · Spezielle Prothetik · Kiefergelenkerkrankungen
Praxis für Zahnerhaltung Dr. Margit Huppert
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